Azubis steht die Welt offen

Vor genau 55 Jahren wurde der Élysée-Vertrag unterzeichnet und damit die enge deutsch-französische Zusammenarbeit besiegelt. Am heutigen „Deutsch-Französischen Tag der Mobilität von Auszubildenden in Europa“ wird an diesen historischen Moment erinnert. Gleichzeitig sollen mehr junge Azubis für einen Auslandsaufenthalt im Partnerland gewonnen werden.

Das Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ unterstützt Azubis, junge Fachkräfte und Unternehmen bei der Realisierung von Auslandsaufenthalten während der Ausbildung.  So kann die duale Berufsbildung in Deutschland attraktiver und internationaler gestaltet werden.

Frankreich belegt bei den Vermittlungszahlen sowohl als Zielland als auch als Herkunftsland aktuell Platz 2. Der Austausch zwischen Deutschland und Frankreich soll künftig noch weiter intensiviert werden. „Berufsbildung ohne Grenzen“ wird sich deshalb in Zukunft noch stärker dafür einsetzen, deutsche und französische Ausbildungsbetriebe, Bildungszentren und Kammern miteinander zu vernetzen.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer:

Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung sind eine Win-Win-Situation: Unternehmen können ihre Ausbildungsplätze besser vermarkten, erhalten hochmotivierte Auszubildende und neue Auslandskontakte. Auslandsaufenthalte fördern zudem die Persönlichkeit der Auszubildenden und jungen Fachkräfte – der Fachkräfte von morgen. Grenzüberschreitende Mobilität in der Berufsbildung ist eine lohnende Investition in die Zukunft Europas und legt belastbare Grundsteine für eine erfolgreiche, zunehmende Arbeit in interkulturellen Teams.

Auch die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer informiert über das Thema.

Hinweis:

In der nächsten Ausgabe von POSITION (April 2018) werden wir uns genauer mit dem Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ beschäftigen.

Hier bekommen Sie vorab einen ersten Eindruck: