Berufsbildung ohne Grenzen – Unternehmenspreis erstmals verliehen

Ein Semester in Madrid oder ein Praktikum in Warschau – Auslandsaufenthalte gehören für viele Studenten inzwischen zum Studienalltag. Im Vergleich dazu ist bei Auslandspraktika in der Berufsbildung noch viel Luft nach oben. Nur 5,3 Prozent der Azubis eines Auszubildendenjahrgangs nutzen die Möglichkeit, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Um Betriebe zu würdigen, die sich besonders bei Auslandsaufenthalten während der Ausbildung engagieren, ist nun (gestern, am 17. Oktober) erstmals ein Unternehmenspreis vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) verliehen worden. Namensgeber des Preises ist das gleichnamige Bundesprogramm „Berufsbildung ohne Grenzen“, das insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung von Auslandsaufenthalten in der Ausbildung oder im Anschluss daran unterstützt.

Fotogalerie mit Preisträgern und Gratulanten: ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer (l.) und Achim Dercks, stv. DIHK-Hauptgeschäftsführer (r.)   Fotos (6): Philipp Liyanage  

Die Preisträger

  • Bäckerei u. Konditorei Gerd Bauer GbR
  • CLAAS KGaA mbH
  • Elektro Hartmann
  • Sutter LOCAL MEDIA – eine Marke der Sutter Telefonbuchverlag GmbH

Dr. Eric Schweiter

„Unsere Preisträger haben die Vorteile von Auslandsaufenthalten erkannt – Unternehmen können ihre Ausbildungsplätze attraktiver gestalten und erfolgreich bewerben. Sie erhalten hochmotivierte Auszubildende und neue Auslandskontakte“, erläutert DIHK Präsident Dr. Eric Schweitzer, „Die Betriebe tragen mit ihrem Engagement nicht nur zur Förderung der Auszubildenden – unseren Fachkräften von morgen – bei. Sie legen außerdem den Grundstein für eine noch intensivere Zusammenarbeit von Unternehmen und Menschen in Europa.“

Berufsbildung ohne Grenzen: Seit dem 1. Januar 2016 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Netzwerk der Mobilitätsberaterinnen und -berater bei Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern. Ziel des Bundesprogramms ist es, dazu beizutragen, die Zahl von Auszubildenden und jungen Fachkräften in kleinen und mittleren Unternehmen zu erhöhen, die ein Auslandspraktikum absolvieren. Weitere Informationen, Kontaktdetails der bundesweiten Koordinierungsstelle sowie Ansprechpartner in den Regionen finden Sie hier.

Ansprechpartnerin: Tamara Moll, Koordinierungsstelle Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. | DIHK Service GmbH

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