Digitale Bildung als Integrationsarbeit – Start-up-Serie, Teil 4: Digital Career Institute

Aus der Initiative Devugees entstanden, qualifiziert das Start-up heute „Talente jedweder Herkunft“ für die Digitalbranche – und zwar mit Erfolg. Erst Mitte 2016 gestartet, ist bereits der fünfte Standort geplant. POSITION stellt das Digital Career Institute beispielhaft in Steckbriefform vor: als eines von acht Start-ups einer Serie zum Heft, das am 15. Januar erscheint. 

Teil 4, von: Tonia Sorrentino

+++ Digital Career Institute gGmbH +++ Berlin +++ weitere Standorte: Düsseldorf, Hamburg. In Planung: Leipzig, Dortmund +++ Gründungsdatum: Juli 2016 +++ Mitarbeiter: > 40 +++ Branche: Weiterbildung +++

Idee und Vision: Mit ihrem Handeln verfolgen die Mitarbeiter des Digital Career Institute zwei Ziele: Zum einen möchten die Mitarbeiter die Integration von Geflüchteten in der Gesellschaft fördern, zum anderen nachhaltig den bestehenden Fachkräftemangel bekämpfen. Beides sind in den Augen des Co-Gründers Dr. Steffen Zoller aktuell sehr große Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie im Bereich des täglichen sozialen Zusammenlebens.

Anstoß und Entstehung: Das Digital Career Institute entstand aus der Initiative Devugees, die das Ziel hatte, Geflüchtete in den digitalen Arbeitsmarkt zu integrieren. Heute qualifiziert das Start-up-Unternehmen Talente für die Digitalbranche – unabhängig von ihrer Herkunft. Das Team ist davon überzeugt, dass Bildung einen wichtigen Beitrag zur Integrationsarbeit leisten kann und ein grundlegender Baustein für ein erfolgreiches Leben ist.

Portfolio: Das Digital Career Institute qualifiziert Talente jedweder Herkunft in Form einer einjährigen Weiterbildung in den Bereichen Webentwicklung sowie E-Commerce und Digitales Marketing für die Digitalbranche. Die Kurse werden auf Deutsch oder Englisch angeboten. Jeder Kurs hat bis zu 20 Teilnehmer sowie ein intensives Curriculum, das sie unmittelbar an Fähigkeiten und Werkzeuge heranführt, die sie für eine Karriere in der Digitalwirtschaft benötigen. Über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter gibt es je nach Voraussetzungen die Möglichkeit, die Weiterbildungskosten bis zu 100 Prozent fördern zu lassen.foto2

 


Die Start-Up-Serie zum Heft:

Clouds statt Aktenordner-Regale; Seminare via Webcam statt Präsenzveranstaltungen; Korrespondenz via Messenger statt Telefon und E-Mail; Lernen via App auf Basis intelligenter Algorithmen, Kooperation mit Robotern… digitaler Wandel bedeutet vor allem auch Wandel für die Bildungslandschaft. Unternehmen sollten Trends, mögliche Auswirkungen, aber auch eigene Ziele im Blick haben, um nachhaltig konkurrenzfähig zu bleiben. Gar nicht so einfach, denn neben Chancen bietet das digitale Zeitalter auch Herausforderungen.

Unsere Autorin Tonia Sorrentino stellt anlässlich unserer Titelstory „So gelingt die digitale Transformation“ (Erscheinungstermin: 15. Januar) beispielhaft acht Start-Ups aus ganz Deutschland vor, die bereits heute Produkte und Dienstleistungen im Bereich Aus- und Weiterbildung, aber auch Recruiting für morgen anbieten. Und: die den Lesern – vielleicht – helfen können, die digitale Transformation zu meistern.

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