Mensch und Technik als erfolgversprechende Symbiose – Start-up-Serie, Teil 5: HRForecast

Mit speziellen Tools und Analyseverfahren, mit denen Unternehmensdaten verarbeitet werden, wendet sich HRForecast an Entscheider. Eine der zentralen Fragen: „Wie schaffe ich es, strategisch vorauszudenken, wie bleibe ich in Zukunft wettbewerbsfähig?“ Fragen, die offenbar einen wichtigen Nerv getroffen haben. Das junge Unternehmen aus München hat heute bereits 32 Mitarbeiter und weitere Standorte in Bremen und Kiew. POSITION stellt HRForecast beispielhaft in Steckbriefform vor: als eines von acht Start-ups einer Serie zum Heft, das morgen (15.01.) erscheint. 

Teil 5, von: Tonia Sorrentino

+++ HR Forecast +++ München +++ weitere Standorte: Bremen, Kiew +++ Gründung: 22. April 2014 +++ Mitarbeiter: 32 +++ Branche: Software, Unternehmensberatung +++

Portfolio: HRForecast verschafft sich einen Überblick über die Datenmengen in Unternehmen, ordnet und strukturiert sie, bereitet sie gemäß ihrer Zweckbestimmung auf und stellt sie dem Firmen auf einer Informationsplattform zur Verfügung. Dies geschieht in Form von intelligenten Software-Lösungen, mit denen auf Basis vorhandener und generierter Unternehmens-Daten Prozesse im Bereich Human Resources optimiert werden können, beispielsweise Mitarbeiterentwicklung oder die Beobachtung branchenspezifischer Trendentwicklungen. Mit speziellen Tools und Analyseverfahren, in denen unter anderem eine große Menge makroökonomischer Daten verarbeitet ist, steht HRForecast Entscheidern in Unternehmen beratend zur Seite, etwa zu Fragen wie: „In welcher Form, mit welchen Inhalten und mit Blick auf welche Fähigkeiten entwickle ich meine Mitarbeiter angesichts der Digitalen Transformation weiter? Wie reduziere ich die Fluktuation in meinem Unternehmen, wie baue ich eine nachhaltig diverse Mitarbeiterstruktur auf? Wie schaffe ich es, strategisch vorauszudenken, wie bleibe ich in Zukunft wettbewerbsfähig? Stehen mir die benötigten Fachkräfte auf dem künftigen Arbeitsmarkt zur Verfügung?“

Idee und Vision: Die meisten Unternehmen verfügen über eine große Menge an strukturierten und unstrukturierten Daten. In der Regel sind diese Daten auf unterschiedliche Weise sowie in verschiedenen Systemen gespeichert. Gerade im Personalwesen lassen sich viele Prozesse vereinfachen und automatisieren, sodass die Schwerpunkte mehr in Richtung Geschäfts- und Marktstrategien gelenkt werden könnten. Langfristig möchte HRForecast dazu beitragen, den HR-Bereich in Unternehmen weiterzuentwickeln, sodass die Kombination von Technik und Mensch kein Konkurrenzverhältnis, sondern eine erfolgversprechende Symbiose wird und bleibt. In der Entwicklung der Algorithmen steuert HRForecast auf das Vorhaben zu, künftige Prozesse zu erkennen und passend zu den strategischen Unternehmenszielen zu formen. Motto: „Shaping the future with big data“.

Anstoß und Entstehung: In seiner Zeit als Angestellter bei Nokia erlebte Florian Fleischmann, neben Christian Vetter einer der beiden Gründer des Start-ups, die Entlassung von rund 2500 Mitarbeitern, viele von ihnen mit großem Potenzial. Ihr einziges wesentliches Manko, so dachte Fleischmann: Sie konnten zum damaligen Zeitpunkt nicht wissen, in welche Richtung sie sich hätten weiterentwickeln können, um den Arbeitgeber auch in der Zukunft optimal unterstützen zu können. Dieses Themenfeld ist sehr komplex – aber wäre es nicht perfekt, wenn ein Unternehmen seinerseits in der Lage wäre, jedem seiner Mitarbeiter konkret zu beschreiben, wie er sich entwickeln müsste, um gemeinsam stark zu bleiben? Müsste man dieses Ziel nicht mit bestimmten Daten in die Realität umsetzen können?


 

Die Start-Up-Serie zum Heft:

Clouds statt Aktenordner-Regale; Seminare via Webcam statt Präsenzveranstaltungen; Korrespondenz via Messenger statt Telefon und E-Mail; Lernen via App auf Basis intelligenter Algorithmen, Kooperation mit Robotern… digitaler Wandel bedeutet vor allem auch Wandel für die Bildungslandschaft. Unternehmen sollten Trends, mögliche Auswirkungen, aber auch eigene Ziele im Blick haben, um nachhaltig konkurrenzfähig zu bleiben. Gar nicht so einfach, denn neben Chancen bietet das digitale Zeitalter auch Herausforderungen.

Unsere Autorin Tonia Sorrentino stellt anlässlich unserer aktuellen Titelstory „So gelingt die digitale Transformation“ beispielhaft acht Start-Ups aus ganz Deutschland vor, die bereits heute Produkte und Dienstleistungen im Bereich Aus- und Weiterbildung, aber auch Recruiting für morgen anbieten. Und: die den Lesern – vielleicht – helfen können, die digitale Transformation zu meistern.

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